19.05.2011
Ein Gesamtkonzept für die Stadt Berlin und ihren öffentlichen Dienst hat die Berliner Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, in der Podiumsdiskussion beim gkl Gewerkschaftstag gefordert. Für den öffenlichen Dienst bedeute dies eine Ausstattung und eine Bezahlung, die einen modernen Service duch motivierte Mitarbeiter erlaubt.
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v.l.n.r.: Moderator Ingo Bötig, Renate Künast und Joachim Jetschmann |
v.l.n.r.: Frank Henkel (CDU) und Christoph Meyer (FDP) |
Keinen Zweifel ließ Künast, die sich über die Altersstruktur des öffentlichen Dienstes und künftigen Nachwuchsmangel aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen besorgt zeigte, dass Motivation nur mi gerecher Bezahlung zu erreichen sei.Darüber hinaus seien aber auch Grundsatzfragen wie IT-Ausstattung, Personal- oder auch Gebäudemangement zu klären.
Fürsorge für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mahnte auch der Landes- und Faktionsvorsitzende der CDU, Frank Henkel, vom Land Berlin an. Für "soviel Staat, wie nötig", plädierte FDP-Fraktions- und Landeschef Christoph Meyer.
dbb Landeschef Jetschmann, von Moderator Ingo Bötig (rbb/Spiegel online) nach seinen Erwartungen an den im September neu zu wählenden Berliner Senat befragt, erhofft sich für die Zukunft vor allem eine neue Kultur der Zusammenarbeit. Dazu zähle insbesondere, dass getroffene Vereinbarungen wieder verbindlich sind und eingehalten werden.