Landesgewerkschaftstag der gkl berlin eröffnet
Frank Becker wirft dem Regierenden Bürgermeister Verrat vor

19.05.2011

Kritisch äußerte sich Frank Becker in seiner Eröffnungsrede darüber, dass die Spitzenkandidaten von SPD und Die Linke keine Zeit für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben und der Podiumsdiskussion fernblieben. Aus wahlkampftaktischen Gründen sei dem Regierenden Bürgermeister empfohlen worden, so wenig gemeinsame Termine mit den anderen Spitzenkandidaten wahrzunehmen, wie möglich. „Für mich sieht es eher aus, als drücke sich der Regierende Bürgermeister für seine verfehlte Personalpolitik und den Verrat an den Beamtinnen und Beamten dieser Stadt, denen er im Jahre 2003 die Rücknahme der Kürzungen nach dem Auslaufen des Anwendungstarifvertrages im Jahre 2010 versprochen, aber nicht gehalten hat. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes werden diese Verhaltensweise schon zu würdigen wissen“, so Frank Becker wörtlich.

Im Beisein von rund 100 Delegierten und 25 Ehrengästen eröffnete der Landesvorsitzende der gewerkschaft kommunaler landesdienst berlin, Frank Becker, soeben den Landesgewerkschaftstag in der Katholischen Akademie.

Er begrüßte insbesondere die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, die zum Thema „Schuldenbremse 2020 – Ende öffentlicher Leistung“ diskutieren werden. Begrüßen konnte Frank Becker die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, Frank Henkel als Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU Berlin, Christoph Meyer als Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP und als Vertreter des öffentlichen Dienstes den Landesvorsitzenden des dbb beamtenbund und tarifunion, Joachim Jetschmann. Die Diskussionsrunde wird moderiert von Ingo Bötig (rbb/Spiegel online).