14.04.2011
"Eine Organisation, die zur Durchsetzung ihrer Forderungen Gewalt einsetzt schadet allen Beteiligten, insbesondere den Feuerwehrbeamtinnen und -beamten selbst", so der Landesvorsitzende der gewerkschaft kommunaler landesdienst, Frank Becker.
Offensichtlich haben heute - unter dem Dach einer Organisation, die sich für die Beschäftigten bei der Feuerwehr einsetzen möchte - im Rahmen einer Demonstration vor dem Amtssitz des Innensenators nach einer Demonstration das Gebäude gestürmt und hierbei ist es zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen.
Hierdurch ist gegen das Versammlungsrecht verstoßen worden.
Inhaltlich geht es darum, dass der Innensenator seine Rechtsauffassung über den Wegfall der sogenannten Wechselschichtzulage bislang noch nicht gegenüber den Beschäftigten sachlich vermitteln konnte.
Selbstverständlich werden die Kolleginnen und Kollegen bei der Feuerwehr durch die gkl berlin bei ihrer Forderung auf Weitergewährung der Zulage unterstützt. Dies aber nur mit gewerkschaftlichen Mitteln und ohne Gewalt.
"Dieser Vorgang allerdings zeigt auch, wie die Stimmung bei den Beamtinnen und Beamten vor Ort ist. Verantwortlich hierfür ist einzig und alleine dieser Senat, der sich, mit Verlaub, inzwischen einen Dreck um seine Beschäftigten kümmert und hierzu gehört auch die verfehlte Besoldungspolitik!", so Frank Becker abschließend.