Die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Arbeitgeberseite der Charité sind am 16. Februar 2011 in der vierten Verhandlungsrunde fortgesetzt worden. Vorab hatte an drei Terminen die eingesetzte Arbeitsgruppe getagt, damit beide Seiten von den gleichen Ausgangspositionen – z. B. bei der Beschäftigtenzahl und der Teilzeitquote – ausgehen können. Damit lagen alle Rahmenbedingungen vor, um ein verhandelbares Angebot unterbreiten zu können.
Das „Angebot“ der Arbeitgeber:
Welcher Tarifvertrag das sein soll, will die Arbeitgeberseite noch bis zur nächsten Verhandlungsrunde mitteilen. Es soll jedenfalls ein Tarifvertrag aus dem Öffentlichen Dienst sein.
Ein diesbezüglicher Vorschlag soll bis zur nächsten Verhandlungsrunde kommen.
Damit soll eine „Reißleine“ für den Arbeitgeber tarifiert werden.
Der TV-R regelt unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Dieser Tarifvertrag ist jedoch nicht gekündigt und gilt aktuell.
Es sieht so aus, als wenn die Arbeitgeberseite den Druck der Beschäftigten braucht, um zu einem abschlussfähigen Angebot gebracht zu werden.
Der nächste Verhandlungstermin wird am 16. März 2011 sein.
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